28. August
Kurz nachdem wir Tweetmouth verlassen hatten, waren wir schon an der Grenze. Leider hat Eva's Kamera statt Schottland die Windschutzscheibe fokussiert, so dass wir kein klares Bild von der Grenze haben :-(
Einen kurzen Stopp machten wir in dem Ort Dunbar.
An diesem Tag fuhren wir noch weiter auf einen Campingplatz in der Nähe von Edinburgh. Der Platz, den sie uns zuwiesen, war so schief, dass unsere Hubstützen nicht reichten, um das Auto gerade auszurichten. Also bauten wir kleine Hügelchen unter den Stützen -- so hat's funktioniert.
29. August
Edinburgh begrüßte uns bei schönstem Wetter.
Zunächst erklommen wir den Castle Rock, das ist der Felsen, auf dem das berühmte Edinburgh Castle errichtet wurde. Tickets hatten wir am Abend zuvor besorgt, es waren leider nur noch die teuren Flexitickets (ohne feste Uhrzeit) für 35 £ pro Person zu haben. Ach egal, Schottland ist teuer. Wir waren recht früh am Eingang, der Andrang war zu der Zeit noch nicht ganz so groß.
Oben angekommen, genossen wir erst einmal die schöne Aussicht über die Stadt.
Anschließend sahen wir uns ca. 2 Stunden das Castle an. Es gab viel zu lernen über schottische Geschichte. Außerdem sahen wir die schottischen Kronjuwelen (fotografieren verboten), das Scottish National War Memorial (gewidment den schottischen Soldaten, die im 1. und 2. Weltkrieg gefallen sind), und vieles mehr an.
Nachdem wir das Castle verlassen hatten, gingen wir die High Street hinunter, die an diesem Tag ziemlich busy war.
Nachmittags sahen wir uns die Britannia an. Das Schiff war die Königliche Yacht von Großbritannien, 1953 gebaut und 1997 außer Dienst gestellt.
Die Besatzung hatte eine Stärke von 236 Mann und kostete den britischen Steuerzahler 30 Millionen Euro (umgerechnet) pro Jahr.
Nachdem wir mit dem Bus wieder in die Innstadt gefahren sind, sahen wir uns noch unterhalb des Castles um.
30. August
Am heutigen Tag besuchten wir Stirling, eine kleinere Stadt im Nordwesten von Edinburgh. Wir gingen durch die Altstadt hinauf zum Castle. Besucht haben wir es nicht, wir mussten uns noch an die Preis gewöhnen (25 £ pP.). Neben dem Castle gibt es einen interessanten Friedhof mit teilweise über 200 Jahre alten Gräbern. Und einem Viewpoint, von dem man das Castle gut sehen kann.
Übernachtet haben wir in der Nähe von Perth.
31. August
Die heutige Etappe ging von Perth nach Ballater. Zunächst fuhren wir an der Meikleour Beech Hedge vorbei, der höchsten Hecke der Welt. Sie ist 36 Meter hoch, über 500 Meter lang, wurde 1745 gepflanzt und wird nur alle 10 Jahre geschnitten.
Nun ging es bergauf in den nördlichen Lowlands.
Anschließend schauten wir uns Braemar Castle an. Die Burg wurde im 17. Jahrhundert erbaut und diente zunächst als Jagdschloss.
Nun war der Plan, sich Balmoral Castle anzusehen, den Landsitz der Queen, auf dem sie oft die Sommermonate verbrachte und wo sie im September 2022 verstarb. Allerdings war das Anwesen so geschlossen, dass man nicht einmal einen Blick darauf werfen konnte.
Weiter fuhren wir nach Ballater, auf dem dortigen Campingplatz übernachteten wir.
1. September
Heute setzten wir uns zum zweiten Mal auf unsere Fahrräder und fuhren 7 Meilen vom Campingplatz in die Innenstadt. Der meiste Teil der Route führte über eine ehemalige Bahntrasse. Nur die letzte Meile war dann wieder tricky, because they're not driving on the right side of the road.
Im Reiseführer war Aberdeen nicht so schön bschrieben, wir fanden die Stadt aber ganz nett.
2. September
Am heutigen Tag fuhren wir zunächst einige Meilen nach Süden in den kleinen Ort Stonehaven. Eigentlich wollten wir dort auf dem Marktplatz parken, um dann zum Dunnottar Castle zu wandern. Leider war er voll. So fuhren wir direkt zum Castle.
Es ist auf einer kleinen Halbinsel im Meer gelegen.
An Aberdeen vorbei fuhren wir wieder nach Norden. Dort fanden wir in Rosehearty diesen schönen Stellplatz mit Meerblick.
Am Abend unternahmen wir noch einen Spaziergang zu einem nahegelegenen Castle (ohne Eintritt).
3. September
Die heutige Etappe führte uns nach Westen zu dem Ort Inverness. Zunächst führte die enge Straße kurven- und steigungs- bzw. gefällereich durch die Highlands.
Richtig viel Glück hatten wir bis jetzt übrigens mit dem Wetter. Es gab zwar nicht immer Sonnenschein, aber meist wurden wir vom Regen verschont.
Zu Fuss liefen wir vom Camping Platz am Fluss Ness entlang in die Stadt. Inverness liegt an der Mündung des Ness.
Letzte Aktualisierung: 21.09.2025
Webseite: © 2005-2026 by Christoph Moseler Fotos: © by Eva Sander and Christoph Moseler






















































































