11. September
Schon in der Nacht brach ein Sturm über die Ilse of Skye herein. Es herrschte Windstärke 9 mit Windgeschwindigkeiten von um die 80 km/h. Dazu goss es in Strömen. Wir entschlossen uns, nicht bis in den Norden der Insel zu fahren, da dort der Wind noch heftiger sein sollte. Stattdessen fuhren wir (langsamer als sonst, Christoph musste oft gegenlenken) weiter in den Ort Dunvegan.
Leider wurde das Wetter heute nicht mehr besser. Der Sturm rüttelte heftig an unserem Wohnmobil, und der Regen prasselte unaufhörlich.
12. September
36 Stunden hatte es geregnet, ohne Pause. Und nicht nur Nieselregen, nein, es hat geschüttet. Aber eines wissen wir jetzt sicher: Das Wohnmobil ist dicht.
Dunvegan Castle stand nun auf dem Besuchsprogramm. An der Einfahrt zum Parkplatz stand ein Schild: "Free Parking". Immerhin. Gegen Eintrittspreise sind wir mittlerweile ziemlich abgehärtet, hier waren es nur 17 £ pro Person.
Anschließend sahen wir uns noch den Garten, der uns eigentlich noch besser gefiel, als das Schloss selbst. Nach dem Dauerregen war dort reißende Wasserfälle zu sehen.
Weiter fuhren wir nach Broadford.
So ganz hatte sich das Wetter nicht beruhigt. Es gab immer wieder starke Schauer.
13. September
Heute verließen wir die Ilse of Skye. Mit der Fähre fuhren wir von Armadale nach Mallaig. Die Überfahrt dauert ca. eine halbe Stunde.
Das Fährticket beinhaltete zusätzlich ein tolles Entertainment-Programm. Während der Hälfte der Fahrt schwammen uns Delfine hinterher. Einige Zeit sogar direkt neben dem Schiff.
Bei strömendem Regen fuhren wir in den Ort Glencoe. Am Nachmittag wurde das Wetter besser und so liefen wir zum Glen Lochan View Point und dann einmal um den See.
14. September
Heute war wieder ein regnerischer Tag. Wir fuhren bis etwa 20 Kilometer nördlich von Glasgow in den Ort Alexandria.
Wir liefen recht lange am Ufer des River Leven in die Stadt hinein. Es gab ein Einkaufszentrum mit Sealife, das Loch Lomond und alte Whiskyfässer.
15. September
An Glasgow vorbei ging unsere nächste Etappe mit einem Umweg an der Küste entlang bis in den kleinen Ort Maidens.
Von dort wanderten wir knapp 5 Kilometer zum Culzean Castle. Wir wussten, dass es ab 16 Uhr schon geschlossen hatte, hofften aber, es ist nicht wie fast alle Castles zuvor so gebaut, dass man es nur sehen kann, wenn man an der Kasse vorbei ist. So war es dann auch. Um das Schloss war alles frei zugänglich, wir konnten nur nicht hinein. Außer uns war fast niemand dort.
16. September
Über einsame Straßen fuhren wir heute nach Rockcliffe. Es gab auch wieder Singe File Traffic, also einspuriger Verkehr mit Passing Places.
In Rockcliffe waren wir recht früh auf dem Campingplatz und hatten so fast die freie Auswahl. Also nahmen wir einen Platz in der ersten Reihe mit einem schönen Blick auf das Meer.
Kurz nach der Ankunft machten wir uns auf zum Castle Point (Point gabs dort, Castle nicht). Eine Regenwolke versuchte uns nass zu machen, würde aber recht bald aufs Meer getrieben.
Anschließend spielten wir
It takes two und schafften tatsächlich das Werkzeugkasten-Boss-Spiel.
17. September
Unser letzter Stopp in Schottland war Gretna Green. Der Ort liegt unmittelbar an der Grenze zu England. In Schottland kann man schon mit 16 ohne Zustimmung der Eltern heiraten, in England und Wales erst ab 18. Deshalb finden hier viele Hochzeiten statt. Dies ist das Besondere an diesem Ort.
Und es gibt einen Haufen Souvenir-Shops -- und wir brauchten noch ein paar Mitbringsel.
Letzte Aktualisierung: 19.09.2026
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