
16.-18.09.2006
Am Morgen verließen wir den Etoscha Nationalpark. An einem Wasserloch hielten wir noch an, aber auch dort sahen wir eine Tierart, die wir bisher noch nicht zu Gesicht bekommen hatten, ebenfalls nicht: Löwen. So müssen wir also nochmal hin, nach Namibia.
Auf dem Weg zum Vingerklip gab es nichts besonderes zu bestaunen. In Omaruru hielten wir kurz um zu tanken und einzukaufen. Dort erstanden wir auch einen Netzadapter, da unsere Euro-Stecker nicht in die Steckdosen hier passten (15 Dollar, weniger als 2 Euro). Die meisten Hotels haben aber auch Steckdosen für europäische Netzstecker.

Die Vingerklip Lodge war eine der schönsten Unterkünfte unserer Reise durch Namibia. Sie liegt nahe am Vingerklip, einem freistehenden, etwa 35 Meter hohen Felsen. Es gibt 11 Bungalows in dieser privat geführten Lodge. Die Gebäude sind sehr schön in die Landschaft eingepasst.
Das Essen war vorzüglich, die beiden Köche, die am Buffet den Gästen das Essen servierten und nach Wunsch verschiedene Fleischsorten zubereiteten, waren teil der Show.
Während sie "lecker, lecker, lecker" riefen, bekam man von Jedem noch einen Schlag mehr, als man eigentlich essen konnte.
Eine weitere Attraktion ist derzeit noch im Bau. Auf dem Felsen im Bild rechts entsteht derzeit ein Restaurant. Man wird es über einen Fußweg und eine etwa 30 Meter hohe Treppe erreichen können. Außerdem existiert eine kleine Seilbahn, um die Baumaterialien und später die Speisen auf den Felsen zu transportieren.
Christoph hat es sich nicht nehmen lassen, schon einmal dort hochzusteigen, Beweisfotos gibt es weiter unten.
Tipp:
Wunderbare Umgebung, das Personal ist sehr freundlich, unser Zimmer war sehr nett eingerichtet und sauber. Die Vingerklip Lodge gehörte zu den drei schönsten Lodges, die wir in Namibia erleben durften.
16.09.2006
Um etwa ein Uhr kamen wir in der Vingerklip Lodge an. Nachdem Einchecken beschlossen wir, noch eine kleine Wanderung zum Vingerklip zu unternehmen. Die Schirmmützen, mit denen wir uns eigentlich gegen die Sonne schützen wollten, dienten mehr der Vertreibung der lästigen Fliegen, die uns immer wieder aggressiv befielen...
Der Vingerklip steht auf einem Hügel, den man ohne allzu große Anstrengung besteigen kann. Eine akute Gefahr des Umkippens bestand offenbar nicht, wir haben uns jedenfalls folgenlos an den Fels angelehnt.
Auf dem Rückweg sahen wir noch Affen, die in recht großer Höhe an einem Felsen herumkletterte. Ohne jegliche Angst, abstürzen zu können, boten sie uns zirkusreifes Free Climbing.
Diesen herrlichen Blick kann man von der Lodge aus genießen. Moment mal, sowas hatten wir doch schonmal gesehen?!
Am Abend genossen wir noch den Sonnenuntergang.
17.09.2006
An diesem Morgen unternahmen wir eine weitere Wanderung rund um die Lodge.
Auf dem Bild links erkennt man oben rechts das Restaurant, von dem wir eingangs erzählten.
Nach und nach wurde es immer heißer...
... , so heiß, dass wir entschieden, am Nachmittag dieses Tages einfach mal nichts zu tun -- schließlich hatten wir Urlaub
Christoph beschloss an dem Abend, auf den Fels zu steigen, auf dem das neue Restaurant gebaut wurde. Der erste Teil des Weges ist ein schmaler Pfad. Der letzte Teil ist über eine 30 Meter hohe Treppe zu bewältigen. Die zukünftigen Gäste des Restaurants sollten schwindelfrei sein. Oben angelangt, hat man einen atemberaubenden Blick auf die weite Landschaft und die Lodge.
Abends schlossen wir uns der Sundowner-Tour an. Wir fuhren mit einem englischen Pärchen und Sabine, die im Moment die Lodge leitete, zu einem Aussichtspunkt und genossen den Sonnenuntergang.
Mit Sabine diskutierten wir die spannende Frage, wie den wohl die Gäste aus dem neuen Restaurant wieder sicher den Erdboden erreichen werden, nach dem ein oder anderen Gläschen Wein oder Bier. Eventuell wird noch ein Aufzug gebaut, sagte sie.
18.09.2006
An unserem letzten Tag in der Vingerklip Lodge standen wir früh auf, heute wollten wir uns den Sonnenaufgang nicht entgehenlassen.
Letzte Aktualisierung: 23.06.2024
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